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„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.“
Albert Schweitzer

Was passiert, wenn viele wenig tun? Dann kann das Wenige wachsen und Fundamente für unser aller Zukunft werden gelegt. Schon heute kann das Morgen gemeinsam gestaltet werden. Gerade die Themen Klimaschutz und Klimawandel sind Themen, die uns alle angehen.

Dass sich das Klima verändern wird, haben Experten festgestellt und wir Menschen werden uns, auch hier in Nordhessen, an den Klimawandel anpassen müssen. So ist es notwendig, Strategien zum Umgang mit den Veränderungen zu finden und die schädlichen Folgen zu begrenzen und diejenigen zu unterstützen, die bereits jetzt unter dem Klimawandel leiden. Wir können uns fragen: Was tun? Und dies muss gar nicht viel sein: Es beginnt bei den ganz kleinen Dingen im Alltag und dem eigenem Handeln. Damit kann jede und jeder, in jedem Alter, beginnen – und zwar schon heute!

Schülerinnen und Schüler brauchen Kompetenzen, um für dieses globale Problem Handlungs- und Lösungsideen zu entwickeln.

Wir sitzen alle in einem Boot – Global, regional und überall!

Dieses Motto nimmt sich das das Projekt Klimaboot zu Herzen und engagiert sich im Bereich Klimaschutz und möchte die Themen Klima, Klimawandel, die Nutzung Erneuerbarer Energien, Schutz von Ressourcen, Energieeffizienz, Energieverbrauch, Klimagerechtigkeit, Recycling, nachhaltige Entwicklung und viele mehr an Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Geschwister und Lehrer vermitteln sowie Umwelt- und Nachhaltigkeits-Bewusstsein anregen. Dabei steht die direkte Beteiligung der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.

Klimaboot ist ein Netzwerkprojekt
Seit 2009 bietet das Projekt Klimaboot an Schulen im Landkreis Kassel, der Stadt Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis an fünf Projekttagen unterschiedliche Workshops an, welche die Schüler nach dem eigenem Interesse auswählen können. Die Vielfalt der unterschiedlichen Angebote der Netzwerkpartner im Klimaboot zeigt ebenfalls die Komplexität des Themas Klima auf. Das Angebot reicht von Workshops zu den Themen Klimawandel, Klimagerechtigkeit, die Nutzung Erneuerbarer EnergienWaldschutz, die Folgen und Zusammenhänge erhöhten CO2-Verbrauchs bis hin zu praktischen Forschungen in der Schule zum Energieverbrauch, Wasserwirtschaft, Radverkehr, alternative Mobilität und der Klimafreundlichkeit in der Schule, Impulse und Experimente zu den Themen klimagerechte Kleidung, klimafreundliches Essen, Papier-Recycling und Regenwaldschutz, Wasser für alle bis hin zu eigenen Produktionen mit Clips und Blogging.
Vor allem auch für den Zusammenhang von Migration & Flucht als Auswirkungen des Klimawandels möchte das Projekt sensibilisieren.

Inhalte und Verlauf des Projektes

Das Projekt findet im Jahr 2016 als Projektwoche für 8. Klassen an Schulen in Nordhessen statt.

Ablauf der Projektwoche

Montag und/oder Dienstag

1 Vormittag pro Klasse (max. 4 Klassen gleichzeitig)

• Einführung: Lernwerkstatt Klimawandel (Wassererlebnishaus Fuldatal)

Mittwoch oder Donnerstag

Ein Vormittag für den gesamten Jahrgang Workshops unserer Kooperationspartner zur Einwahl durch die SchülerInnen:

• Mobilität nachhaltig
(Thomas Neuroth, ZUKUNFT erFAHREN ; (Verein für Ökologie, Gesundheit und Bildung e. V.)

• Erneuerbare Energien nutzen
(Referenten von ENERGIE 2000 e. V. Wolfhagen)

• Recycling-Papier ist gut für das Klima
(Kerstin Linne, Umweltpädagogin, Initiative 2000 e. V./) Papierwende

• Klimafrühstück – Klimaschutz schmeckt
(Dipl. oec. troph. Anke Schäfer, Verbraucherzentrale Hessen e. V.)

• PAUL – der Wasserrucksack
(Dr. Wernfried Schier, Universität Kassel)

• Sonnenflecken oder CO2 – wer ist schuld am Klimawandel?
(Dr. Marion Müller, Geonat Kassel)

• Unser Wald – ein Klimaschützer
(HessenForst, Forstamt Wolfhagen)

• Bau von Solarauto-Modellen
(Wassererlebnishaus Fuldatal)

• Flucht & Migration – Auswirkungen des Klimawandels
(Bildungskollektiv Kopfstand e.V.)

Donnerstag und/oder Freitag

3 Schulstunden pro Klasse (zeitversetzt) • Die Weltklimakonferenz Wolfram Dawin, Evangelische Kirche von Kurhessen Waldeck.

Organisatorischer Vorlauf

1. Sie melden sich bis zum 11. März an.

2. Wir wählen fünf Schulen aus und legen mit ihnen die Termine bis 23. März fest

3. Sie erhalten von uns ein Informationspapier mit allen organisatorischen Details und eine Einwahlliste mit schülergerechten Beschreibungen der Workshops. Je nach Termin und Anzahl der Klassen werden nicht alle Workshops an jeder Schule angeboten. Deshalb ist auch der Kostenbeitrag der Schule nach Anzahl der Klassen gestaffelt. Dieser Zeitplan gilt auf jeden Fall für die Termine vor den Sommerferien und – wenn das von der Seite der Schulen möglich ist – auch für die Termine nach den Sommerferien – im Interesse eines möglichst vielfältigen Workshopsangebotes der Kooperationspartner, die ihre Termine langfristig planen können müssen.

Unser Part:
Die angebotenen Bausteine werden komplett von den ReferentInnen der Kooperation KLIMABOOT gestaltet.

Der Part der Schule:
Uns liegt an der Anwesenheit jeweils eines Kollegen / einer Kollegin der Schule, die die SchülerInnen und die organisatorischen Abläufe und Regeln an der Schule kennt, die jeweils erforderliche Ausstattung der Unterrichtsräume sicherstellt und die Klassen bzw. Gruppen begleitet. Die Schule stellt die Ergebnisse auf der Internetseite der Schule oder in Form einer Ausstellung der Schulöffentlichkeit vor.